Die Welt des Tantra

1 Was ist Tantra?

Tantra aus dem alten Indien stammend kannte man im Buddhismus und im Hinduismus. Die in westlichen Ländern gelebte Weiterentwicklung versteht man als Neo-Tantra, nennt sie der Einfachheit halber aber ebenfalls schlicht Tantra.

Tantra hat zunächst einmal wenig mit Sexualität zu tun, wenn auch im Westen damit aktiv geworben wird. Es geht primär um eine Änderung des Bewusstseinszustandes, ein Leben ohne die  Wertungen des Geistes und auferlegter Schranken oder Alt-Prägungen.

2 Keine Wertungen

Es gibt kein schwarz und weiß, kein gut und böse. Alles im Universum darf sein, so wie es ist. Tantra ist die Abkehr von der Dualität.

Jeder Mensch darf sein wie er ist, dick oder dünn, alt oder jung, Mann oder Frau, mit Narben oder ohne. Ein Leben, in dem die Menschen eben nicht in Schubladen gesteckt werden.

3 völlige Freiheit - kein Zwang

In der Welt des Tantra gibt es keinen Zwang. Du darfst etwas mitmachen, wenn Du Dich dazu bereit fühlst. Du musst aber gar nichts.

4 Achtsamkeit und Grenzen

Das gehört mit zur Achtsamkeit für Dich selbst. Achte auf Deine Bedürfnisse, zeige Deine Grenzen auf, damit sie nicht verletzt werden. Damit Du nicht verletzt wirst.

Und im Tantra werden Deine Grenzen von Dritten beachtet. Dies ist ein großer, großer, ja ganz wesentlicher Unterschied zur Welt „da draußen“.

Eine Übung, zu der Du Dich heute noch nicht bereit fühlst, machst Du vielleicht in sechs Monate mit viel Freude mit. Du kannst „Nein“ sagen ohne zu verletzen.

Vertrauen ist ein bedeutender Träger in jedem Tantra-Event. Ein geschützter Raum hilft Dir, Dich selbst zu finden.

Achtsamkeit für Dich selbst und Achtsamtkeit für jeden anderen in Deinem Umfeld sind der Weg zu Dankbarkeit und Glück, zu einem tantrischen Leben.

Wenn Du Gegenwärtigkeit lebst und mit allen Sinnen den aktuellen Moment erlebst, gewinnst Du praktisch automatisch an Achtsamkeit.

Das Gegenteil ist das Leben im Autopiloten, wo man zwei Minuten später nicht mehr weiß, ob man gerade die Kaffeemaschine ausgeschaltet hat oder nicht. Denn es geschah im Unterbewusstsein, wie von einem Autopiloten ausgeführt.

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Tantra-Ganesha in Gold schwebt im Raum

Was ist Tantra?

5 Nacktheit und Berührung

Jeder Mensch wird im Tantra in seiner Gesamtheit verehrt. Dabei wird kein Körperteil ausgelassen. So werden Lingam bzw. Yoni in gleicher Weise und mit der gleichen Priorität berührt, wie jeder andere Zentimeter der Haut.

Dies ist wohl ein weiterer ganz entscheidender Unterschied zu dem, was viele Kinder von ihren Eltern in der Vergangenheit mit auf den Lebensweg bekamen (Prägung).

Schmuck und Schminke werden in der Welt des Tantra nicht gebraucht. Natur und Natürlichkeit sind Deine Begleiter in der Welt der absichtslosen Liebe.

Es gibt unterschiedliche Massage-Formen, die einen mehr für Anfänger, andere eher für fortgeschrittene Teilnehmer geeignet.

6 Absichtslose Liebe

Absichtslose Liebe bedeutet, einen anderen Menschen zu verehren und zu verwöhnen ohne eigene Absichten dabei zu verfolgen.

Anfassen, halten, anlehnen, streicheln, liebevolle und achtsame Massagen geben ohne die Absicht einer Gegenleistung, ohne irgend welcher Verpflichtungen oder Hintergedanken.

Begriffe aus dem Sanskrit

Angebot ist grenzenlos

So gibt es in der Welt des Tantra ziemlich alles was man sich vorstellen kann. Im dunkelroten Tantra geht das bis zur sexuellen Vereinigung im Seminar. Es gibt BDSM-Tantra, „big draw“, Wasser-Tantra, und alles was das Herz begehrt oder eben auch nicht.

Bitte nicht werten! Es darf eben alles sein.

Jedes Angebot findet seine Interessenten. Jeder wählt seine Inhalte nach eigenem Bedürfnis und eigenen Grenzen.

Mein Tantra ist das vollumfassende Tantra des Daniel Odier.

Tantra ist so viel mehr als Sexualität. Es ist eine Bereicherung für das ganze Leben und die Bewusstheit mit der wir leben.

Nacktheit, Freiheit und erotisches Knistern weisen den Weg in ein neues Leben.

Die Gesellschaftsprobleme in Europa brauchen nicht den Sex, sondern eine Abkehr von jeglichem Konsum hin zu Respekt, zur Verehrung, zur puren Achtsamkeit und Liebe.