Sanskrit

Sanskrit - Shiva Nataraja der tanzende Shiva

Sanskrit ist die ehemalige Amtsprache in Indien. Die heilige Sprache Sanskrit der Hindus findet sich im Yoga als auch im Tantra. Ich möchte die Verwendung dieser Sanskrit-Begriffe auf meiner Website und in meinem Seminaren nicht überstrapazieren. Doch ein paar Informationen möchte ich geben:

Die Götter

Shiva ist ein Hauptgott im Hinduismus, der als Sinnbild des Männlichen und der Zerstörung verehrt wird. Wobei Zerstörung positiv gesehen wird als Zerstörung der Unwissenheit und des Verharrens. Shiva wird zumeist als Shiva nataraja, als tanzender Shiva im Feuerkreis dargestellt. (Bild links, Smartphone oben)
Jeder Mann wird im Tantra als Abbild des Gottes Shiva auf Erden verehrt.

Shakti, der untrennbare Teil des Shiva, also der weibliche Anteil des Shiva wird als Shakti verehrt. Parvati ist die Gemahlin des Shiva, Sinnbild des Weiblichen. Oft gemeinsam mit Shiva in der Yap-Yum-Position dargestellt.
Jede Frau wird im Tantra als Abbild der Göttin Shakti auf Erden verehrt.

Ganesha ist eine beliebte hinduistische Gottheit mit Elefantenkopf. Dabei wird er stets mit einem abgebrochenen Stoßzahn dargestellt. Ganesha gilt als Gott des Glücks, Beseitiger von Hindernissen. (Bild auf der Seite  Die Welt des Tantra)

Der Körper - Lingam, Yoni, Chakren

Lingam = Der Lingam gilt als Symbol für Shiva und ist zugleich das umfassende männliche Geschlechtsorgan.

Yoni = Die Yoni ist die Quelle allen Werdens und zugleich das umfassende weibliche Geschlechtsorgan.

Chakra = Sieben Zentren feinstofflicher Energie, sogennante Chakren ziehen sich entlang der Wirbelsäule bis zur Kopfdecke hoch. Die Kundalini-Energie (Schlangenkraft) steigt vom untersten bis zum obersten Chakra auf und weckt die göttlichen Kräfte des Menschen. Die wohl bekanntesten Chakren sind das Herz-Chakra in der Brustmitte sowie das Dritte Auge.

Die Flagge Indiens vor blauem Himmel

Tantra und drum herum

Tantra wird zunächst einmal als Gewebe, Zusammenhang, die göttliche Energie im Menschen selbst übersetzt. Tantra ist eine Lebensweise für einen verbesserten Bewusstseinszustand des Menschen mit der Möglichkeit, Erleuchtung zu erlangen. Um Erleuchtung zu erlangen, muss man übrigens nicht unbedingt nach Indien reisen, da kann ich Dir von alternativen Beispielen erzählen. Tantra ermöglicht das Abschütteln alter Prägungen und das Erreichen persönlicher Freiheit.

Namasté = Eine sanfte Grußgeste mit zusammengelegten Handflächen vor der Brust und Verbeugung. Die Übersetzung im Westen zieht sich von „ich verbeuge mich vor Dir“ bis „Ich grüße das Göttliche in Dir“.

Lunghi = Auch „Lungi“ geschrieben, ein Sarong oder Wickelrock mit geknoteten Fransen an den beiden schmalen Seiten, die sehr schön für zarte Berührungen verwendet werden können…. Wird im Tantra von Männern und Frauen getragen. Du findest verschiedene Stoffqualitäten bei diversen deutschen Versendern im Intenet.

Mantra = Ein Mantra ist ein heiliges Wort, eine mystische Silbe oder Vers. Das wiederholte Rezitieren eines Mantras soll spirituelle Kraft generieren. „Om“ ist das bedeutendste und bekannteste Mantra.

Mandala = Als Mandala wird ein geometrisches Schaubild mit religiöser Bedeutung bezeichnet, welches für die Meditation verwendet wird.